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Einbruch in Zahlen: Was die Statistik über den Winter verrät.

Alle Zahlen auf unserer Website stammen aus amtlichen Statistiken oder sind als Befragung gekennzeichnet. Hier finden Sie sie gesammelt, mit Quellen zum Nachlesen. Stand: Oktober 2026.

Deutschland 2025

82.920 Wohnungseinbrüche
einschließlich Versuchen, 5,7 % mehr als 2024. Rechnerisch alle 6 Minuten einer. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Factsheet Wohnungseinbruchdiebstahl
44,9 % im Versuch stecken geblieben
Die Polizei nennt als Gründe unter anderem Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Factsheet Wohnungseinbruchdiebstahl Quelle: Polizei-Kampagne K-EINBRUCH (k-einbruch.de)
14,1 % aufgeklärt
Nur etwa jeder siebte Wohnungseinbruch wurde 2025 aufgeklärt. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Factsheet Wohnungseinbruchdiebstahl
3.850 € Schaden im Schnitt
Die Versicherer zählten 2025 rund 100.000 Einbrüche mit 380 Mio. € Schaden, der höchste Durchschnitt seit Beginn ihrer Erhebung. Quelle: GDV, Wohnungseinbrüche: Schäden steigen auf 380 Millionen Euro (21.04.2026)
Mehr als jeder dritte am Tag
37,8 % der Wohnungseinbrüche geschahen nachweislich zwischen 6 und 21 Uhr, oft dann, wenn niemand zu Hause ist. Quelle: Bundeskriminalamt, PKS 2025, Grundtabelle T01 (Fälle)
68.845 Diebstähle in Betrieben
aus Büros, Werkstätten, Fabrikations- und Lagerräumen, rund 190 am Tag. Quelle: Bundeskriminalamt, PKS 2025, IMK-Bericht

Die dunkle Jahreszeit

6 von 10 Einbrüchen zwischen Oktober und März.

Die Monatswerte des Bundeskriminalamts zeigen es deutlich: Im Winterhalbjahr wird rund 45 % häufiger eingebrochen als im Sommer. Der Dezember ist der stärkste Monat, fast doppelt so stark wie der September. Die Polizei weist darauf hin, dass Täter in der dunklen Jahreszeit oft die frühe Dämmerung nutzen. Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern, Präventionstipps zur dunklen Jahreszeit (über bsaktuell, 24.09.2026)

  1. 7.980Jan
  2. 6.667Feb
  3. 6.085Mär
  4. 5.097Apr
  5. 5.010Mai
  6. 4.951Jun
  7. 5.307Jul
  8. 5.326Aug
  9. 4.944Sep
  10. 6.296Okt
  11. 8.163Nov
  12. 9.123Dez
Wohnungseinbrüche in Deutschland nach Monat der Tat (2023, mit Versuchen). Oktober bis März: 44.314 Fälle (59 %), April bis September: 30.635. Quelle: Bundeskriminalamt, PKS-Tatzeitstatistik 2023 (Tabelle 08, Fälle nach Tatmonat)

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  1. 1Licht, das reagiertAußenleuchten mit Bewegungsmelder an Haustür, Einfahrt und Terrasse, montiert vom Elektro-Meisterbetrieb.
  2. 2Kamera, die unterscheidetSie erkennt Personen und Fahrzeuge, nicht jede Katze. Auch im Dunkeln dank Infrarot.
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Bayern, Niederbayern, Rottal-Inn.

Unsere Region ist vergleichsweise sicher. Und hier bleibt mehr als jeder zweite Einbruch im Versuch stecken. Damit das so bleibt, lohnt sich gute Sicherung.

Wohnungseinbrüche 2025 (mit Versuchen)
GebietFälleje 100.000 Einwohnerim Versuch stecken gebliebenaufgeklärt
Deutschland82.9209944,9 %14,1 %
Bayern3.8062947,1 %23,1 %
Niederbayern2462051,6 %27,6 %
Landkreis Rottal-Inn292451,7 %27,6 %

Quellen: Quelle: Bundeskriminalamt, PKS 2025, Kreistabelle (Fälle und Häufigkeitszahl) · Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, Kriminalstatistik 2025 (16.03.2026) · Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern, Präventionstipps zur dunklen Jahreszeit (über bsaktuell, 24.09.2026)

Höfe und Betriebe auf dem Land

2 von 3 Landwirten bestohlen
In einer Befragung von rund 500 Landwirten gaben fast zwei Drittel an, schon einmal bestohlen worden zu sein, vor allem Werkzeug, Ersatzteile und Betriebsmittel wie Diesel. In 93 % der Fälle blieb das Diebesgut verschwunden. Die Befragung ist nicht repräsentativ. Quelle: FU Berlin, Farm-Crime-Studie (Befragung von rund 500 Landwirten), berichtet von topagrar am 22.09.2024
Noch keine amtliche Statistik
Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst landwirtschaftliche Betriebe erst ab dem Berichtsjahr 2027 als eigenen Tatort. Bis dahin gibt es keine verlässlichen amtlichen Zahlen zu Diebstählen auf Höfen.

Was die Polizei rät.

Mechanische Sicherung an Türen und Fenstern steht an erster Stelle. Technik ergänzt sie: Alarmtechnik erhöht für Täter das Risiko, entdeckt zu werden. Videotechnik kann zusammen mit einer Alarmmeldung abschrecken und die Aufklärung erleichtern. Attrappen und einfache Technik zum Selbsteinbau erfüllen die Erwartungen meist nicht, Planung und Montage gehören in einen Fachbetrieb. Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Broschüre „Sicher wohnen“ (Stand 07/2024)

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Wir kommen kostenlos und unverbindlich vorbei, schauen uns die Lage an und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist. Termin am Telefon oder per Nachricht.

08572 3029992

Mo–Do 8–17 Uhr · Fr 8–12 Uhr